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Nordwestliches Hessen

Früher Kupferbergbau im nordwestlichen Hessen. (Prof. Dr. Andreas Müller - Karpe, Universität Marburg)

Bei den Geländeuntersuchungen im Bereich des Kupferreviers bei Frankenberg a.d. Eder konnte nunmehr erstmalig ein enger topographischer Bezug zwischen Erzabbau- bzw. Verhüttungsplätzen und prähistorischen Siedlungsstellen nachgewiesen werden. In dieser Hinsicht der bedeutendste Befund liegt von der Anhöhe „Seelenhard“ oberhalb des Edertals vor, wo ein Pingenfeld innerhalb einer neu entdeckten Abschnittsbefestigung der Hallstattzeit angetroffen wurde. Den Hinweis auf einen noch früheren Beginn der Kupfergewinnung liefern C14-Daten aus einer Schürfgrube der Flur „Champagne“ im Gernshäuser Grund.

Die in den vergangenen beiden Projektjahren erzielten Untersuchungsergebnisse sollen nun zusammenfassend ausgewertet und in einem monographischen Abschlussbericht dargelegt werden. Es werden somit jetzt bewusst keine weiteren Mittel für Geländeforschungen oder Fund- bzw. Materialanalysen beantragt, sondern lediglich Personalmittel für 8 Monate, die den Projektmitarbeiter A. Fuchs in die Lage versetzen sollen, das auswertende Manuskript zu erstellen.


    Friedberg     Glauberg     Bad Nauheim 1     Bad Nauheim 2     Hess. Ried  
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Frankenberg „Seelenhard“. Schnitt durch den Abschnittswall.
Frankenberg „Seelenhard“. Hauerspuren in einer Pinge.
Frankenberg „Seelenhard“. Schnitt durch eine Pinge.
Kupferberg Frankenberg. Schachthalden der Neuzeit.