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Hessisches Ried

Das Hessische Ried in römischer Zeit, (Prof. Dr. Hans - Markus von Kaenel, Universität Frankfurt)
Konzept zur Sicherung, Erschließung und Visualisierung einer historischen Landschaft durch Archäologie und denkmalpflegerische Maßnahmen

Nachdem in den letzten Jahren die archäologischen und naturräumlichen Grundlagen für die römische Besiedlung im nördlichen Hessischen Ried erschlossen wurden, geht es jetzt darum, ein übergeordnetes Gesamtkonzept zum Umgang mit den Bodendenkmälern zu entwickeln. Die mit einem solchen Konzept verbundene Erschließung einer historischen Landschaft wird sowohl archäologische, denkmalpflegerische als auch vermittelnde Aspekte beinhalten.

Um Planungssicherheit für ein derartiges Vorhaben zu gewinnen, sind weitere Untersuchungen an exemplarischen und akut gefährdeten Bodendenkmälern notwendig. In Absprache mit der Archäologischen Denkmalpflege Hessen sollen die frühkaiserzeitlichen Lager bei Trebur-Geinsheim und der spätantike Burgus bei Trebur-Astheim Gegenstand einer Reihe von Maßnahmen sein.

Da beide Denkmäler durch die fortwährende Ackerbewirtschaftung und durch Sondengänger bedroht sind, sollen die betreffenden Areale nochmals intensiv begangen und die Erhaltungsbedingungen sowie Schichtverhältnisse der Objekte durch gezielte Sondagen geklärt werden. Hinzu treten weitere geophysikalische Prospektionen sowie die Gewinnung von archäobotanischem und bodenkundlichem Probenmaterial.


    Friedberg     Glauberg     Bad Nauheim 1     Bad Nauheim 2     Hess. Ried  
    Waldgirmes     Idstein     nordwestl. Hessen     Lorsch     Marb. "Hinterland"   Lahntal
Oppidum Milseburg bei Hofbieber-Danzwiesen, Landkreis Fulda
Runkel-Ennerich, Kr. Limburg-Weilburg. Siedlungsplatz der jüngeren Latènezeit und Römischen Kaiserzeit (1988)
Willingshausen-Leimbach, Untersuchung 1996, Befunddetail
Altenburg bei Niedenstein, Schwalm-Eder-Kreis